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Ein Nachmittag bei der Feuerwehr
Eingetragen am Sonntag, 01.09.2013 von der Gesamtwehr | Verfasser: --- | Aufruf: 638

Unter diesem Motto lud die Freiwillige Feuerwehr Aichwald Kinder - im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde Aichwald - ins Haus der Feuerwehr ein.

Waren tatsächlich die Ferien daran schuld, dass nicht so viele kamen, wie erwartet wurden? Diejenigen aber, die sich an diesem Freitagnachmittag auf den Weg machten, hatten großen Spaß!

Kommandant Klaus Geyer begrüßte die Besucher und stellte ihnen die Aichwalder Feuerwehr vor – ihre Abteilungen, ihre Aufgaben und den Unterschied zwischen einer Freiwilligen Feuerwehr und einer Berufsfeuerwehr. Denn bei einer Freiwilligen Feuerwehr haben die Feuerwehrleute einen Beruf, den sie im Alltag ausüben. Im Alarmfall werden sie über einen Funkmelder, den sie immer bei sich tragen, alarmiert und eilen dann zum Feuerwehrhaus. Wie das funktioniert, konnten die Kinder „in echt“ erleben. Die Feuerwehrleitstelle Esslingen alarmierte den Funkmelder des Kommandanten. Dann folgten die interessierten Kinder dem Ablauf, wie er im echten Einsatz stattfindet: Die Feuerwehrleute kommen mit ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz beim Haus der Feuerwehr an, gehen dann ins Gebäude und zu ihren Spinden. Dort rüsten sie sich mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung aus und gehen dann „von hinten“ weiter zu den Fahrzeugen und besetzen diese. So wird sichergestellt, dass es zu keinem Unfall mit einem ausfahrenden Fahrzeug kommt.

Dann wurde das Haus der Feuerwehr unter die Lupe genommen. Im Keller lagern Bretter und Balken, Ölbinder, Sandsäcke, Schlammsauger, Schmutzwasserpumpen und viele Schläuche. Aber auch einige historische Geräte und Fahrzeuge. – Und eine komplette Feldküche, mit der man Essen für bis zu 400 Personen kochen kann. Nächste Station war das Obergeschoß. Beeindruckt waren die Kinder vom großen Saal, in dem Schulungen und Versammlungen stattfinden, dem gemütlichen Stüble und der großen Küche, in der bei größeren und lange dauernden Einsätzen, Essen für die Feuerwehrleute zubereitet werden kann.

Der Aichschießer Abteilungskommandant Manfred Schmid, stellte die Feuerwehrfahrzeuge und ihre Beladung vor. Es war beeindruckend, wieviele Geräte sich auf einem Feuerwehrfahrzeug befinden und wozu man sie einsetzen kann. Wie viel Kraft ein Feuerwehrmann haben muss, wurde den Kindern klar, als sie den hydraulischen Spreizer, der z. B. bei Verkehrsunfällen eingesetzt wird, vom Boden hoch heben wollten. – Einfach nicht zu schaffen und dann auch noch damit arbeiten?

Otto Beck, der Aichelberger Abteilungskommandant und Julian Hirschke, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, waren für den unterhaltsamen und teils feuchten Teil der Veranstaltung zuständig. Mit Schläuchen und Strahlrohren unterschiedlicher Größen mussten Klappen umgespritzt und ein Fußball in ein Handballtor manövriert werden. Es war nicht so einfach, wie es im Fernsehen oft erscheint. Denn je größer das Strahlrohr, desto stärker ist der Rückstoß und umso schwieriger ist es zu halten. Natürlich durfte eine Rundfahrt mit dem Löschfahrzeug nicht fehlen.

So viele Aktivitäten machen hungrig. Darauf hatte sich Werner Luz eingestellt und köstlich gegrillte Rote, mit Brötchen, Ketchup, Senf und wahlweise Apfelsaftschorle und Spezi vorbereitet.

Zum Abschluss durften die Kinder – als erste Aichwalder – das brandneue Hilfeleistungslöschfahrzeug besichtigen, das am 13. Oktober 2013 offiziell an die Feuerwehr übergeben wird. Als Andenken gab es noch ein farbiges Portraitfoto und „Grisu“ – den kleinen Feuerwehrdrachen, der auf den Aichwalder Feuerwehrfahrzeugen als Maskottchen mitfährt.


Ein Nachmittag bei der Feuerwehr

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