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Einsatz Scheunenvollbrand droht auf Wohngebäude überzugreifen Freiwillige Feuerwehr Aichwald
Scheunenvollbrand droht auf Wohngebäude überzugreifen
Einsatzart: Brand 4
Einsatzort: Schanbach
Einsatzfahrzeuge: (HLF 20)HLF (LF16/12)LF16/12 (MTW Einsatzleitfahrzeug)MTW-Einsatzleitfahrzeug (LF8/Aichschiess)LF8/Aichschiess (LF8/Aichelberg)LF8/Aichelberg Privat PKW
Einsatzkräfte: 54
Einsatzbericht:
Am ersten Weihnachtsfeiertag war für die Aichwalder Feuerwehrangehörigen die Nacht um 5:57 Uhr zu Ende. Das Alarmstichwort lautete „Brand 4“ – höchste Kategorie! Wenige Minuten nach dem Alarm waren der Einsatzleiter und sein Führungsgehilfe mit dem „Sprinter“ vor Ort. Kurz danach traf das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 mit voller Besatzung an der Einsatzstelle ein.

Schuppen und Scheune standen bereits im Vollbrand. „Es gab nicht ein Brett, das bei unserem Eintreffen nicht gebrannt hätte“, so Kommandant Klaus Geyer. In kurzen Abständen trafen ein weiteres Löschgruppenfahrzeug der Abteilung Schanbach und die Einsatzabteilungen Aichelberg und Aichschieß ein. Die Abteilungen Schanbach und Aichelberg begannen mit dem Löschangriff und schützten das unmittelbar angebaute Wohnhaus erfolgreich vor dem Übergriff der Flammen. Die Abteilung Aichschieß baute eine zusätzliche Löschwasserversorgung auf, vom Wasserbehälter unter dem Kindergarten Ziegelgasse bis zur Einsatzstelle. Die Aichschießer sicherten das ebenfalls akut gefährdete Wohnhaus, das sich hinter dem Scheunenkomplex befand.

Mit im Einsatz war die Feuerwehr aus Esslingen, die entsprechend der Aichwalder Alarmierungs- und Ausrückeordnung mit einer Drehleiter, einem Löschgruppenfahrzeug und dem ELW 1 zur Einsatzstelle geeilt waren. Später wurde noch der Atemschutzgerätewagen nachgefordert, da die Rauchentwicklung erheblich war und wir Ersatzflaschen und –geräte benötigten, falls die Aichwalder Vorräte zur Neige gehen sollten.

Das Deutsche Rote Kreuz war mit Notarzt, zwei Rettungswagen und den Kameraden des Aichwalder DRK Ortsvereins vor Ort. Das Aichwalder DRK betreute in seinen Räumen zudem 8 Personen, die aus benachbarten Gebäuden evakuiert wurden. Erfreulicherweise gab es keine Personenschäden!

Mit von der Partie war auch unser Bürgermeister Nicolas Fink, der am frühen Morgen zur Einsatzstelle kam, um ggf. dafür zu sorgen, dass betroffene Hausbewohner anderweitig untergebracht werden können.

In Abstimmung mit der Polizei wurde der stark einsturzgefährdete Rest von Schuppen und Scheune mit einem Bagger des gemeindlichen Bauhofs abgerissen. Der entstandene Schaden beträgt wohl mehrere hunderttausend Euro. Die geretteten Sachwerte übersteigen diesen Betrag um ein Vielfaches!

In Mitleidenschaft gezogen wurden einige Autos, die unmittelbar neben oder in der Scheune parkten sowie benachbarte Wohnhäuser, bei denen durch die Hitze Rolläden und Isolierungen unter der Fassade einfach wegschmolzen oder Fensterscheiben zerplatzten.

Unser großer Dank gilt den hilfsbereiten Nachbarn, unseren Frauen, die im Haus der Feuerwehr Kaffee und Brötchen für die Einsatzkräfte vorbereitet haben und unserem Lothar Stolle von der Bäckerei Stolle. Lothar Stolle, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Einsatzstelle wohnt, hat dem Einsatz nicht zugesehen. Er ist schnurstracks in seine Bäckerei gefahren, hat den Backofen angeheizt und Brezeln für die Einsatzkräfte gebacken! Danke an euch alle!!!!

Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Feuerwehren aus Aichwald und Esslingen, dem DRK und der Polizei war wieder einmal vorbildlich!
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