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Einsatz Kellerbrand in Wohn- und Geschäftshaus Freiwillige Feuerwehr Aichwald
Kellerbrand in Wohn- und Geschäftshaus
Einsatzart: Brand 3
Einsatzort: Schanbach
Einsatzfahrzeuge: (LF16/12)LF16/12 (TLF16/25)TLF16/25 (MTW Einsatzleitfahrzeug)MTW-Einsatzleitfahrzeug (LF8/Aichschiess)LF8/Aichschiess (LF8/Aichelberg)LF8/Aichelberg
Einsatzkräfte: 45
Einsatzbericht:
Am Donnerstag, 3. Februar 2011, wurde die Aichwalder Feuerwehr um 22:51 Uhr von der Feuerwehrleitstelle Esslingen alarmiert.

Im Abstand von ein, zwei und drei Minuten nach dem Alarm meldeten sich die Einsatzabteilungen Schanbach, Aichelberg und Aichschieß über Funk, um ihren Auftrag entgegen zu nehmen. Kurze Zeit später trafen die Fahrzeuge der Aichwalder Floriansjünger in der Seestraße, Gebäude 7 – 9, im Ortsteil Schanbach ein.

In einem Wohn- und Geschäftshaus brannte es im Keller. Dadurch, dass beide Gebäudeteile im Keller miteinander verbunden waren, wurden beide Treppenhäuser komplett verraucht. Den Bewohnern war eine Flucht über das Treppenhaus verwehrt. Zahlreiche Bewohner hatten sich auf ihre Balkone geflüchtet oder machten sich in ihren Wohnungen an den Fenstern bemerkbar.

Zwei Angrifftrupps drangen unter Atemschutz in je einem Treppenhaus in den Keller vor, um den Brandherd ausfindig zu machen und begannen mit den Löscharbeiten. Parallel hierzu wurde das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht.

Wegen der eingeschlossenen Personen, hatte der Einsatzleiter unmittelbar nach seinem Eintreffen, die Drehleiter der Esslinger Feuerwehr nachalarmiert. Die Besatzung der Drehleiter rettete 7 Personen von den Balkonen. Zwei Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Sechs weitere Personen wurden von den Einsatzkräften mit Brandfluchthauben über die Treppenhäuser in Sicherheit gebracht.

Für den Fall, dass die Bewohner in dieser Nacht hätten anderweitig untergebracht werden müssen, war auch Bürgermeister Nicolas Fink kurze Zeit nach dem Alarm an der Einsatzstelle. Als Pfarrer Jochen Keltsch den Einsatz mitbekommen hatte, bereitete er das evangelische Gemeindehaus für eine eventuell notwendige Aufnahme von Personen vor. Als die Löscharbeiten abgeschlossen waren, konnten die meisten Bewohner jedoch wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Um der Kriminalpolizei die Suche nach der Brandursache nicht zu erschweren, wurde der Keller nach den Löscharbeiten belassen, wie er war. Sicherheitshalber blieb aber eine Brandsicherheitswache vor Ort. Nachdem sich am Freitag, 4. Februar 2011, um 4:38 Uhr, wieder Rauch im Keller bemerkbar machte, wurde die Einsatzabteilung Schanbach noch einmal alarmiert.
Gleichzeitig wurde von der Esslinger Feuerwehr eine Wärmebildkamera angefordert, mit der die Glutnester geortet werden konnten.

Die Glutreste wurden abgelöscht und dieses Mal der Keller – mit Zustimmung der Polizei – ausgeräumt und anschließend die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Gegen 10 Uhr am Freitagmorgen, war der Einsatz für die Aichwalder Feuerwehr beendet. Danach galt es, die Gerätschaften zu reinigen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen.

Im Einsatz waren außerdem:

- Feuerwehr Esslingen mit der Drehleiter und einem Kommandowagen (mit der Wärmebildkamera)
- Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes mit zwei Rettungswägen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst
- Polizei Esslingen mit zwei Fahrzeugen
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